Aldiana Tauchen

Tauchreviere

Tauchreviere

Die Spots

Alle Tauchplätze liegen in der Küstenregion Zyperns und werden direkt mit Pick-Ups oder Minibussen angefahren. Im flachen Gewässer vor Zypern treffen die Taucher immer wieder auf verschiedene Schiffswracks, die auf die vorgelagerten Riffe gelaufen sind und für riesige Amphorenfelder oder beeindruckende Unterwasserszenarien sorgen. Durch die ruhige Lage der Insel und den ausschließlich felsigen Untergrund ist die Sicht obligatorisch zwischen 20 und 40 Meter, und das Wasser erreicht ab Juli eine angenehme Temperatur von 28 bis 29 Grad. Unter Wasser trifft man auf Zackenbarsche, Barrakudas, Rochen, Drachenköpfe, Papageienfische, Fahnenjunker, rote Kardinalsfische und manchmal auch auf Schildkröten. Das absolute Tauch-Highlight von Zypern ist aber das Schiffswrack der „Zenobia”. Es handelt sich hierbei um einen schwedischen Frachter, der eine beeindruckende Gesamtlänge von 176 Meter aufweist. Das voll beladene Schiff ist 1980 auf seiner Jungfernfahrt auf dem Weg nach Syrien 1400 Meter vor dem Hafen von Larnaca gesunken. Die „Zenobia” ist das größte Schiffswrack im Mittelmeer und gehört zu den „Top Ten” der betauchbaren Wracks der Welt.

 

Aldiana Hausriff

LAGE: Die zwei westlichen der vier Wellenbrecher vor dem Club bilden das Riff für Kurs- und Checktauchgänge. Zusätzlich besteht die Möglichkeit das Riff auf eigene Faust zu erkunden. Der Einstieg ist vom Strand aus im Flachwasserbereich.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Mit einer Länge von 80 bis 100 Metern wurden die Felsbrockenbarrieren 1999 errichtet. Im Rahmen des Programms "Oxy goes Öko" wurde hier 2004 ein kleines künstliches Riff angelegt und 2005 ein Unterwasserlehrpfad.


FISCHBESTAND: Inzwischen hat sich hier eine bemerkenswerte Flora und Fauna angesiedelt. Zwischen den Felsen wohnen zahlreiche Blennys. In den Sommermonaten halten sich in den Felslöchern vereinzelt Octopoden auf. Im Freiwasser glitzern Ärenfische und Sardinen. Auch ein kleiner Barrakudaschwarm ist am östlichen Brecher beheimatet. Mit ein wenig Glück können auch Seepferdchen beobachtet werden.

 

White Nose

LAGE: Das kreisrunde Riff liegt östlich vom Club unmittelbar in der Verlängerung der Landspitze von Mazotos. Mit dem Schlauchboot eine Fahrtzeit von ca. 5 Minuten.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Das Riff beginnt in 5 Meter Tiefe und reicht bis auf 12 Meter Tiefe herab. Es ist geprägt durch eine terrassenförmige Riffplatte mit Felsen, die bis zu vier Metern emporragen. Auf den Felsen sowie dazwischen befinden sich größere Seegraswiesen.


FISCHBESTAND: Die Felsen bilden zahlreiche Überhänge, unter denen sich das Leben tummelt. Brassen und Meerpfauen sind regelmäßig anzutreffen. In den dunklen Ecken verbergen sich Soldatenfische und mit etwas Glück lässt sich auch eine Muräne entdecken. Im Schein der Lampe schillern Neptunschleier und verschiedene Schwämme in allen Farben.

 

3 Felsen

LAGE: Mit dem Speedboot geht es in nur 5 Minuten zu den Drei Felsen. Die kurze Fahrt verläuft parallel zur Küstenlinie Richtung Westen und führt an großen Tomatenplantagen vorbei, die durch ihr Foliendach von weitem hell scheinen. Unterbrochen werden die Felsen durch einige luxuriöse Villen und am Horizont thront mit mächtigem Gipfel der Berg Galatos.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Am Tauchplatz angekommen wird am Bojenseil auf maximal 15 Meter abgetaucht. Die Unterwasserlandschaft zeichnet sich durch einen wechselnden Untergrund aus Sand- und Felsabschnitten und einzelnen Seegraswiesen aus. Die bis zu drei Meter aufragenden Felsen gaben dem Platz seinen Namen. Das Riff liegt circa 800 Meter von der Küste entfernt und eine leichte Strömung am Nachmittag sorgt für Sichtweiten von 20 bis 50 Metern. Drei verschiedene Routen können getaucht werden.


FISCHBESTAND: Sepien und Octopusse nennen die vielen Aussparungen ihr zu Hause. Neben diesen Bewohnern bevorzugen Meerjunker, Meerpfauen, Sägebarsche, Zackenbarsche, Flötenfische und kleine Rochen diese Region.

 

Broken Banks

LAGE: Das kreisrunde Riff liegt südlich vom Club unmittelbar vor der Küste der Tauchbasis. Mit dem Schlauchboot eine Fahrzeit von ca. 5 Minuten.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Das Riff beginnt in 12 Meter Tiefe und reicht bis auf 14 Meter Tiefe herab. Es ist geprägt durch eine terrassenförmige Riffplatte mit Felsen, die bis zu vier Metern emporragen. Auf den Felsen sowie dazwischen befinden sich größere Seegraswiesen.


FISCHBESTAND: Die Felsen bilden zahlreiche Überhänge, unter denen sich das Leben tummelt. Brassen und Meerpfauen sind regelmäßig anzutreffen. In den dunklen Ecken verbergen sich Soldatenfische und mit etwas Glück lässt sich auch eine Muräne entdecken. Im Schein der Lampe schillern Neptunschleier und verschiedene Schwämme in allen Farben.

 

Wrack der "Zenobia"

LAGE: Die schwedische Fähre zählt zu den spektakulärsten Tauchplätzen der Insel. Unter den betauchbaren Wracks weltweit zählt sie zu den Top Ten. Das 172 Meter lange Schiff sank am 6.6.1980 auf seiner Jungfernfahrt von Piräus nach Syrien. Offiziell ist ein Fehler des Ballastcomputers für das Unglück verantwortlich. Die Zenobia erreicht man auf zwei verschiedenen Wegen. Einmal 20 min auf dem Landweg mit dem Auto bis nach Larnaka zum Hafen und dann mit einem Stahlkatamaran etwa 10 Minuten vor das Hafenbecken. Zum anderen mit unserem Speedboot in einer halben Stunde entlang der wunderschönen Küste von Cap Kiti.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Das 23 Meter breite Schiff liegt heute auf der Backbordseite. Mit einem ursprünglichen Tiefgang von 13 Metern und einer entsprechenden Bordwandhöhe wirkt die der Wasseroberfläche zugewandte Steuerbordseite wie ein Riff. Am Heck ragen die beiden Schrauben sowie die Ruderanlage ins offene Wasser. Die Ladedecks mit den noch intakten LKWs, die das Schiff geladen hatte, sollten allerdings nur in Begleitung eines ortskundigen Tauchlehrers erkundet werden. Ein Ausflug ist auch die Brücke und die darunter liegende Messe wert. Die um 90 Grad gedrehte Perspektive erschwert die Orientierung. Mittschiffs liegt eines der nicht benötigten Rettungsboote. Am Bug ist der Fahnenmast sowie das gewaltige Bugstrahlruder zu bewundern. Die mächtige Ankerwinsch wurde nie benutzt.


FISCHBESTAND: Das seit Jahren bestehende Fischereiverbot zeigt inzwischen seine Wirkung. Riesige Schwärme von Fischen umkreisen die Zenobia. Barrakudas, Makrelen und Zackenbarsche finden einen zahlreich gedeckten Tisch.

 

Cap Greco

LAGE: Die Höhlen zählen zu den besten Tauchplätzen im Osten der Insel, die wir nach etwa 60 Minuten Autofahrt erreichen. Der Einstieg über die Klippen zu einem kleinen Plateau ist ein wenig beschwerlich. Entweder springt man von hier ins Wasser oder lässt sich durch ein kleines Loch in der Riffplatte in die erste Höhle gleiten.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Ein breiter Gang führt zum wenige Meter entfernten Riff. Der Grund sinkt langsam auf neun Meter ab. Es schließt sich eine längliche Sandarena an, an deren Ende sich auf der östlichen Seite die zweite Höhle befindet. Das zwanzig Meter lange Gangsystem hat mehrere Ausgänge. Am Ende befindet sich die größte der Höhlen. Sie ist etwa 30 Meter lang und im ersten Drittel ist der Ausstieg durch ein Loch in der Decke möglich.


FISCHBESTAND: Die Caves bestechen weniger durch die Unterwasser Flora und Fauna als vielmehr durch die extremen Sichtweiten sowie Licht- und Schattenspiele in den Grotten. Dennoch ruhen sich hier in den Sommermonaten kleine Rochen aus.

 

Cap Akward

LAGE: Nach 60 min Anfahrtszeit wird dieser Tauchplatz seinem Namen keineswegs gerecht. Ein kleines Riffplateau ermöglicht einen bequemen Einstieg. Ganz nebenbei erlebt man am Parkplatz die griechische Mythologie hautnah. In der Höhle, in der der Zyklop wohnte, der Odysseus besiegt haben soll.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Bei guten Sichtweiten und einer starken Sonneneinstrahlung wirkt die Sandfläche wie eine Skipiste - ohne Lift. Am oberen Ende liegt ein kleines Sandplateau, das durch eine Steilwand gekennzeichnet ist. Morgens sind beeindruckende Farbvariationen zu erleben. Felsen aus 18-9 Meter Tiefe bieten zahlreichen Fischen ein zu Hause.


FISCHBESTAND: Einheimische Muränen und eingewanderte Muränen aus dem Roten Meer, Mönchsfische, Brassen, Meerpfauen, Tintenfische, Langusten, Bärenkrebse und gelegentlich ein Zackenbarsch nennen diesen Platz ihr zu Hause.

 

Nordzypern (Tagestour von Mai bis Oktober)

LAGE: Dieses Highlight bieten wir regulär einmal die Woche an, aber  bei großer Nachfrage auch mehrmals in der Woche. Dieser Ausflug in den Norden von Zypern ist nicht nur für Taucher eine willkommene Abwechslung, sondern auch Nichttaucher und Schnorchler sind herzlich Willkommen. Bei dieser Tour lernt man auch die andere Seite Zyperns mit ihrem hohen Gebirge und der grünen Landschaft kennen, welche einen großen Unterschied zur Südseite von Zypern darstellt. Die Fahrzeit verlängert oder verkürzt sich durch die Zollformalitäten an der Griechisch - Türkischen Grenze, wobei die Visa-Formalitäten schon im Vorfeld von uns übernommen werden. Die Tauchgänge werden mit der dort ansässigen Tauchschule in der Bucht von Kyrenia durchgeführt. Mit dem Schlauchboot werden verschiedene Tauchplätze angefahren. Sie reichen von Steilwänden über Höhlen bis hin zu Canyons. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Oberflächenpause zwischen den zwei Tauchgängen verbringt man in gemütlicher Atmosphäre in einem Strandrestaurant bei einheimischen Speisen und Getränken.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Die Spots haben die verschiedensten Merkmale. Es sind Steilwände bis zu 35 Metern Tiefe, Grotten und Höhlen, Schluchten und verschiedene Canyons. Also für jedes Taucherherz ist das passende dabei.

FISCHBESTAND: Der Fischbestand hier in Nordzypern ist wesentlich höher und dichter als in Südzypern, da es hier nicht so ein großes Fischereiaufkommen gibt. Reichhaltige Schwärme von Makrelen, Barrakudas und Sardinen in allen Größen ziehen an den Spots vorbei. Hier sind auch regelmäßig große Zackenbarsche anzutreffen. Dadurch dass in der Nähe eine Brutstätte von Schildkröten ist, hat man hier auch das große Glück diese eleganten Tiere unter Wasser zu bestaunen.

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Wichtiger Hinweis

Zum Tauchen und für die Teilnahme an einem Tauchkurs benötigen Sie ein ärztliches Attest.

Bitte beachten Sie, dass für 10- bis 39-Jährige das Attest nicht älter als 2 Jahre, ab 40 Jahre nicht älter als 1 Jahr sein darf.

  • Sie haben die Möglichkeit, dieses Attest auch vor Ort zu machen.
  • Taucher müssen den Nachweis einer Grundausbildung und ihr Logbuch vorlegen.
  • Anerkannt werden die BREVET-Ausbildungs-Zertifikate aller national und international eingetragenen Tauchsportverbände (PADI, VDTL, CEDIP, CMAS, VDST, DLRG, BARRAKUDA, SSI und Berufstaucherscheine).