Tauchreviere

Tauchreviere

Die Spots

Highlights der Region sind sicherlich die 3 Wracks aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Durch den sandigen Untergrund liegt die Sichtweite bei ca. 20 Metern. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Schiffsutensilien, die nach wie vor in der Tiefe anzutreffen sind. Sicherlich auch aus dem Grund, weil die Anzahl der tauchenden „Souvenirjäger“ auf Djerba eher gering ist.
Überzeugt Euch selbst....

 

Die Wracks

"AIDA" , "Ricardo" , "Ulyce"

LAGE: Alle drei Wracks sind aus dem ersten bzw. zweiten Weltkrieg und in Tiefen von 18, 26 und 38 Meter aufzufinden. Mit Fahrtzeiten von 20 bis 30 Minuten liegen alle drei Wracks im „offenem Meer“.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Unterschiedlich stark bewachsene Schiffskörper, welche alle i.d. Regel in gutem Zustand sind und ungewöhnliche Details (Gasmasken, Munition, Schreibmaschinen, Ampullen u.v.m.) vorweisen können.


FISCHBESTAND: Das zum Lebensraum umfunktionierte künstliche Riff, mit seinen vielen Schlupflöchern, bietet einer Vielzahl von Klein- und Schwarmfischen eine Heimat. Da die Fischer i.d.R. die Wracks meiden, um Ihre Netze nicht zu beschädigen, ist die Fischpopulation in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Die Ricardo ist über 100 m lang und offenbar von mindestens zwei Treffern auseinander gesprengt worden. Im Bugteil finden sich haufenweise leer geschossene Hülsen von Flak, MG und Karabinermunition. Dort liegen auch noch durch Kalkablagerungen zusammen gebackene Gewehre, Minen, ein Feldtelefon und andere Gegenstände. Neben dem Schiff liegt das Steuerrad auf dem Sandboden. Im Heck befand sich wohl die Messe. Hier liegt noch viel Geschirr herum. Es gibt viele Fischschwärme am Wrack.

Die Aida ist ebenfalls ein im zweiten Weltkrieg versenkter italienischer Versorger, ebenfalls so zerstört, dass Bug und Heck versetzt zu einander in ca.18 m Tiefe liegen. Das Schiff ist zusammengesackt, so dass es keine betauchbaren Hohlräume gibt. Auf diesem Schiff finden sich keine Waffen, dafür aber Gasmasken, ein Feldtelefon und ein Filmprojektor, außerdem liegt ein Paket Flakmunition neben der Bordwand im Sand. Auch hier gute Sicht und Schwarmfisch. Zwei Panzer in Wracknähe, die auch noch zu betauchen sind. Die Panzerwagen sind teilweise zerstört, aber im Detail noch gut erhalten. Sie werden jetzt von kleinen gestreiften Zackenbarschen und einem Oktopus bewohnt.

 

Lighthouse

LAGE: direkt vor dem Leuchtturm liegend, in der Verlängerung der Landspitze,  die Fahrtzeit dauert ca. 10 Minuten.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Das Riff beginnt in ca. 5 Meter und reicht bis ca. 11 Meter Tiefe herab. Zwischen dem felsigen Untergrund befinden sich einzelne Seegraswiesen.


FISCHBESTAND: Zwischen den einzelnen Felsen tummeln sich Brassenschwärme, Soldatenfische und vereinzelt Muränen.

 

Twin Rocks

LAGE: Mit dem Schlauchboot geht es parallel zur Küste in ca. 10 Minuten zu den Twin Rocks.


UNTERWASSERLANDSCHAFT: Am Bojenseil geht es auf ca. 15 Meter runter und die Unterwasserlandschaft zeichnet sich durch Fels, Sand und Seegraswiesen aus. Zwei aufgestellte Felsblöcke dienen als Namensgeber für diesen Tauchplatz.

FISCHBESTAND: Sepien und Octopusse nennen die vielen Aussparungen ihr zu Hause. Neben diesen Bewohnern bevorzugen Meerjunker, Meerpfauen, Sägebarsche, Zackenbarsche, Flötenfische und kleine Rochen diese Region.

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Wichtiger Hinweis

Zum Tauchen und für die Teilnahme an einem Tauchkurs benötigen Sie ein ärztliches Attest.

Bitte beachten Sie, dass für 10- bis 39-Jährige das Attest nicht älter als 2 Jahre, ab 40 Jahre nicht älter als 1 Jahr sein darf.

  • Sie haben die Möglichkeit, dieses Attest auch vor Ort zu machen.
  • Taucher müssen den Nachweis einer Grundausbildung und ihr Logbuch vorlegen.
  • Anerkannt werden die BREVET-Ausbildungs-Zertifikate aller national und international eingetragenen Tauchsportverbände (PADI, VDTL, CEDIP, CMAS, VDST, DLRG, BARRAKUDA, SSI und Berufstaucherscheine).